Fünf Streamingdienste, die eingestellt wurden
CNN+, T-Vision, PlayStation Vue, Quibi und Redbox’ digitale Angebote gehören zu fünf Streamingdiensten, die eingestellt wurden. Ihre Laufzeiten reichten von weniger als fünf Wochen bei CNN+ bis zu mehreren Jahren bei PlayStation Vue.
CNN+, T-Vision, PlayStation Vue, Quibi und Redbox’ digitale Angebote wurden eingestellt. CNN+ endete nach weniger als fünf Wochen, während PlayStation Vue von 2015 bis Anfang 2020 verfügbar war.
Die Dienste verfolgten unterschiedliche Ansätze: CNN+ setzte auf ein kostenpflichtiges Nachrichtenangebot, T-Vision auf Live-TV-Pakete und Quibi auf kurze Smartphone-Videos. PlayStation Vue bündelte Live-Sender mit Abrufinhalten und Cloud-DVR. Redbox kombinierte zeitweise Streaming mit seinem Kioskgeschäft und bot später auch digitale Leih- und Kaufoptionen sowie werbefinanziertes Live-TV an.
Warum die Dienste endeten
Als wiederkehrende Schwierigkeiten nennt der Rückblick hohe Inhaltekosten, starke Konkurrenz und Angebote, die nur begrenzt zum Nutzungsverhalten passten. Bei CNN+ kam hinzu, dass der lineare CNN-Sender wegen bestehender Vereinbarungen nicht im Dienst zu sehen war. Quibi startete während der Pandemie-Lockdowns, als sein Konzept für unterwegs weniger gut zur Situation passte.
Die Fälle zeigen, dass ein eigener Streamingdienst nicht automatisch ein größeres Angebot oder bessere Verfügbarkeit bedeutet. Für Nutzer von IPTV-Playern ist die praktische Lehre: Ein Player bündelt oder organisiert Inhalte, kann aber nicht verhindern, dass ein Dienst seinen Betrieb einstellt.
Zum Rückblick von Cord Cutters News
Warum das wichtig ist
Für Nutzer von IPTV-Playern zeigt sich: Ein Player kann Inhalte organisieren, aber nicht die Verfügbarkeit eines Streamingdienstes sichern. Wird ein Dienst eingestellt, hängt der weitere Zugriff von den jeweiligen Anbietern und Nutzungsrechten ab.
Quellen
- Cord Cutters News · Abruf 16. Oktober 2026